kiki

Haarreif – Bijou Brigitte / 5,99 EUR

Schwarzes Kleid – H&M / 7,99 EUR

Rote Ballerinas – H&M / 3,95 EUR

Kater Jiji – selbstgemacht aus alter Plüschfelljacke / 0 EUR

Besen (nicht im Bild) – Leihgabe meiner Mutter / 0 EUR

Langsam halten auch die alberneren Traditionen wie Fasching und Halloween Einzug in unseren Haushalt. Zwei Ereignisse, die nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern Spaß machen (können).

Doch gerade beim ersten Faschingsumzug oder der ersten Kostümparty, stellt sich die Frage: Was ziehe ich meinem Kind an? Wie viel bin ich überhaupt bereit auszugeben? Worauf muss ich achten?

1. Die Frage nach dem Preis.

Da wir (leider immer noch) keine Millionäre sind, steht für mich,bei allen Dingen die nicht lebensnotwendig erscheinen, der Preis ganz klar im Vordergrund. Idealerweise sollten Kostüme aus meiner Sicht weniger als 20 Euro kosten und wiederverwendbar sein. Außerdem sollten durch die Art der Verkleidung keine Folgekosten entstehen. (Theaterschminke geht aus manchen Klamotten nur sehr, sehr schwer wieder raus.)

2. Theorie und Praxis voneinander trennen. 

Theorie:

Praxis:

http://www.fadedindustry.com/wp-content/uploads/2013/10/funny-iron-man-costume.png

Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen.

3. Mitdenken.

Für mich ein sehr wichtiger Punkt. Natürlich darf man seiner Kreativität freien Lauf lassen, aber manchmal ist es besser die Gedanken an die Leine zu nehmen. Was ist nicht nur „schön“, sondern auch praktisch? Kann mein Kind den ganzen Tag in seinem Kostüm verbringen (und dabei wie gewohnt spielen und toben)? Ist es notwendig sein eigenes Kind auch noch als „Prinzessin“ zu verkleiden, wenn absehbar ist, dass bereits 10 andere Mädchen  im rosa Ballkleid herumlaufen und dabei wie angehende Bordsteinschwalben geschminkt sein werden?
Umgekehrt sollte man sich auch immer überlegen ob die eigene Wahl, denn auch kindgerecht ist, oder ob man sein Kind nur (mal wieder) als Anziehpuppe missbraucht.

P.S. Der Kater ist nicht genäht, sondern geklebt (ich liebe meine Heißklebepistole), weil ich nicht mal dazu in der Lage war eine Nadel aufzutreiben! So viel also zum mütterlichen Perfektionismus… Fröhlichen Unsinn!