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Antieulen sind, im Gegensatz zu echten Eulen, Zugvögel. Dementsprechend kann es schon mal eine Weile dauern, bis man seine nächste Station erreicht. Und noch länger dauert es, bis man sein Innenleben wieder soweit sortiert hat, dass man darüber schreiben kann.

Ich bin angekommen. Es geht mir (wieder) gut.

Ein paar meiner letzten Beiträge habe ich gelöscht. Warum? Weil ich im Nachhinein gemerkt habe, dass diese Zeilen eigentlich nur für mich selbst bestimmt waren. Natürlich ist es befreiend sich über nervtötende Eltern auszulassen, aber es bringt einen auch nicht wirkich weiter. Nicht auf Dauer.

So sehr ich die Schnelllebigkeit der heutigen Arbeitswelt auch manchmal verlfuche, so sehr ist sie mir jetzt von Nutzen. Ich habe meine Stelle gekündigt, fange jetzt etwas neues an. Das Gebiet bleibt ähnlich, ich werde weiterhin mit Eltern, vor allem aber mit Müttern und ihren Kindern zu tun haben, allerdings unter einem anderen Aspekt.

Zur Tagespflege, sei es in einer Einrichtung oder im privaten Rahmen werde ich nicht mehr zurück kehren. Nicht unter diesen Bedingungen (Betreuungsschlüssel in öffentl. Einrichtungen, Arbeitszeiten, Bezahlung)…

Dafür scheint es so, als hätte ich jetzt meinen Traumberuf gefunden. Es passt einfach alles und ich kann es morgens kaum abwarten endlich anzufangen. Jeder Tag ist anders und oft kann man auch tatsächlich etwas gegen das Elend tun, anstatt es nur zu verwalten.

Mehr dazu ab sofort.

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